Tradition trifft Schule
Heuer gab es beim Frühjahrskonzert der TK Winklern eine großartige Präsentation über den Besuch von Kaiser Franz Joseph und seiner Sisi in Winklern.
Diese geschichtlichen Spuren wollten wir aufgreifen und haben uns deshalb im EHH-Unterricht damit auseinandergesetzt. Dabei wurde unter anderem diskutiert, wie der Kaiserschmarrn eigentlich zu seinem Namen kam.
Der Legende nach wurde die Süßspeise für Kaiser Franz Joseph zubereitet. Ursprünglich soll ein feiner Palatschinkenteig misslungen sein und in kleine Stücke zerrissen worden sein. Der Kaiser probierte das Gericht trotzdem und war davon begeistert. So erhielt der „Schmarrn“ schließlich den Namen „Kaiserschmarrn“ – also der Schmarrn des Kaisers.
Verwendet wurden Produkte aus der Region Nationalpark Hohe Tauern. Denn schon damals gehörten Mehl, Butter, Milch und Eier auf den Bauernhöfen zu den stets verfügbaren Lebensmitteln. Zucker war zur damaligen Zeit sehr wertvoll und wurde daher nur sparsam verwendet.